Die synthetische Biologie ist ein Forschungsschwerpunkt des ETH-​Departements in Basel. (Bild: ETH Zürich / Alessandro Della Bella)

Ein Lichthof für kühne Ideen

Einst schien die Idee «unrealisierbar», dass die ETH Zürich in Basel ein ganzes Departement für Biosysteme gründet. Heute hat das Departement sogar ein neues Zuhause, in dem Biologie, Informatik und Engineering zunehmend miteinander verschmelzen – und immer näher zur Medizin rücken.

Wer das neue BSS-​Gebäude betritt, wird als Erstes überrascht. Gleich hinter dem Empfang öffnet sich ein heller, weiter Innenhof, ein regelrechtes Atrium. Darüber spannt sich ein überglastes, durchsichtiges Dach, das eine unerwartete Lichtfülle im Innern erzeugt. Am Rand dieses Hofs schlängelt sich eine helixförmige Wendeltreppe zu den oberen Stockwerken hinauf. Zahlreiche Verbindungslinien deuten an, wie die Architektur den offenen Austausch zwischen den Forschungsgruppen unterstützen kann. Ein geschwungener Weg führt den Hof hinab zum einladenden Bistro. Studierende mit Rucksäcken schlendern durch den Lichthof. Forschende tauschen ein paar Worte aus und nehmen den Lift hinauf zu ihren Arbeitsplätzen.

(v.l.n.r.) Lothar Jäckel, Lisa Schneider, Angelika Offinger, Emilia Terszowska, Sabine Eckervogt, Yasmin Müller-Quijada und Michel Brühlhart. Nicht auf dem Bild: Vanessa Schull, Johann Himber, Brice Herbrecht und Daniel-Uwe Zimmer. (Bild: Rolf Zeller)

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