Forscher / Forscherin des Monats

Prof. Dr. Randall Platt, ETH Zürich, Department of Biosystems Science and Engineering (D-BSSE)

April 2020
Die zielgerichtete Editierung von Genomen ist noch immer Neuland, auch in der Grundlagenforschung: «Wir haben keinen Plan, keine Anweisungen oder Anleitungen – nur die Ungewissheit. Darum lernen wir jeden Tag etwas Neues, etwas Unbekanntes. Und das treibt mich an.» Dies sind die Worte des jungen und zielstrebigen Forschers Randall Platt, Professor für Bioengineering am Department für Biosysteme der ETH Zürich in Basel. Der erst 33-Jährige hat bereits herausragende Leistungen auf dem Gebiet des Genom-Engineerings erbracht und wird deshalb auch «Werkzeugmacher der modernen Biologie» genannt.

Holger Moch, Direktor Institut für Pathologie und Molekularpathologie, Universitätsspital Zürich

Dezember 2019
Krankheit, Leiden, Leidenschaft, Wort, Sinn, Vernunft, Lehre – diese Substantive bezeichnen die Arbeit von Holger Moch und die Pathologie, die Lehre krankhafter Vorgänge im Körper und deren Ursachen. Prof. Dr. Holger Moch ist Experte auf dem Gebiet der Pathologie, seine Zeit widmet er insbesondere der Diagnostik und Erforschung von Karzinomen. In dieser Disziplin hat sich in den letzten Jahren ein Quantensprung vollzogen.

Prof. Dr. Silvia Arber, Biozentrum, Universität Basel und Friedrich Miescher Institute for Biomedical Research, Basel

September 2019
Wir haben die Fähigkeit, mit einer Hand etwas zu schreiben und die andere Hand dabei zu heben. Doch wie koordiniert unser Körper Bewegungen und welche Zellen sind für die Aktivierung und Hemmung eines bestimmten Bewegungsablaufs notwendig? Diesen und anderen Fragen geht Prof. Silvia Arber nach – mit Erfolg. Prof. Silvia Arber kann neben ihrer sehenswerten Publikationsliste mit einer Reihe an Auszeichnungen glänzen, die ihren wissenschaftlichen Erfolg rühmen: 2003 wurde ihr der Nationale Latsis-Preis, 2008 der Friedrich-Miescher-Preis, 2014 der Otto-Naegeli-Preis, 2017 der renommierte Louis-Jeantet-Preis für Medizin und im September 2019 der Preis der Betty und David Koetser Stiftung für Hirnforschung überreicht. Ihre Forschung trägt wesentlich zum Verständnis des zentralen Nervensystems bei.

Prof. Dr. Jacob Corn, Institut für Molecular Health Sciences, ETH Zürich

Juni 2019
Werden wir genetisch bedingte Krankheiten wie die Sichelzellanämie, eine erbliche Erkrankung der roten Blutkörperchen, bald heilen können? Als Experte für moderne Genom-Editing-Verfahren sucht Jacob Corn nach Wegen, Erkenntnisse aus der Analyse molekularer Prozesse der DNA-Reparatur zur medizinischen Anwendung zu bringen. Und dies mit Erfolg. Seine viel zitierten Studien liefern eine wichtige Grundlage für zukünftige Gentherapien.

Prof Dr. Douglas Hanahan, Laboratory of Translational Oncology, Hanahan Lab

März 2019
Die Früherkennung von Krebserkrankungen, die Verzögerung des Krankheitsverlaufs und die Therapie der Patienten gehören zu den grössten Herausforderungen der modernen Medizinwissenschaft. Professor Douglas Hanahan, Direktor des Schweizerischen Instituts für experimentelle Krebsforschung, liefert mit seinem Team an der ETH in Lausanne seit Jahren die Grundlage, um die Heilungschancen wesentlich zu verbessern.

((alle einträge))