Forscher / Forscherin des Monats

Prof. Dr. Silvia Arber, Biozentrum, Universität Basel und Friedrich Miescher Institute for Biomedical Research, Basel

September 2019
Wir haben die Fähigkeit, mit einer Hand etwas zu schreiben und die andere Hand dabei zu heben. Doch wie koordiniert unser Körper Bewegungen und welche Zellen sind für die Aktivierung und Hemmung eines bestimmten Bewegungsablaufs notwendig? Diesen und anderen Fragen geht Prof. Silvia Arber nach – mit Erfolg. Prof. Silvia Arber kann neben ihrer sehenswerten Publikationsliste mit einer Reihe an Auszeichnungen glänzen, die ihren wissenschaftlichen Erfolg rühmen: 2003 wurde ihr der Nationale Latsis-Preis, 2008 der Friedrich-Miescher-Preis, 2014 der Otto-Naegeli-Preis, 2017 der renommierte Louis-Jeantet-Preis für Medizin und im September 2019 der Preis der Betty und David Koetser Stiftung für Hirnforschung überreicht. Ihre Forschung trägt wesentlich zum Verständnis des zentralen Nervensystems bei.

Prof. Dr. Jacob Corn, Institut für Molecular Health Sciences, ETH Zürich

Juni 2019
Werden wir genetisch bedingte Krankheiten wie die Sichelzellanämie, eine erbliche Erkrankung der roten Blutkörperchen, bald heilen können? Als Experte für moderne Genom-Editing-Verfahren sucht Jacob Corn nach Wegen, Erkenntnisse aus der Analyse molekularer Prozesse der DNA-Reparatur zur medizinischen Anwendung zu bringen. Und dies mit Erfolg. Seine viel zitierten Studien liefern eine wichtige Grundlage für zukünftige Gentherapien.

Prof Dr. Douglas Hanahan, Laboratory of Translational Oncology, Hanahan Lab

März 2019
Die Früherkennung von Krebserkrankungen, die Verzögerung des Krankheitsverlaufs und die Therapie der Patienten gehören zu den grössten Herausforderungen der modernen Medizinwissenschaft. Professor Douglas Hanahan, Direktor des Schweizerischen Instituts für experimentelle Krebsforschung, liefert mit seinem Team an der ETH in Lausanne seit Jahren die Grundlage, um die Heilungschancen wesentlich zu verbessern.

Prof. Dr. Andrea Ablasser, Global Health Institute, EPFL

Dezember 2018
Das Immunsystem schützt uns ein Leben lang vor den ständigen Angriffen potenziell tödlicher Krankheitserreger wie Viren, Bakterien oder Pilze. Gleichzeitig toleriert es Mikroben, die keine unmittelbare Bedrohung darstellen. Die Forscherin und Dozentin Andrea Ablasser erforscht, wie sich Zellen gegen virale und bakterielle Angriffe wehren. Und das mit Erfolg: In diesem Jahr gewann Andrea Ablasser den nationalen Latsis-Preis für ihre hervorragende Forschungsarbeit in der Immunologie.

Prof. Dr. Federica Sallusto, Institute for Research in Biomedicine, Università della Svizzera italiana, Bellinzona, und Institute of Microbiology, ETH Zurich

Oktober 2018
Egal was wir machen, ob wir den ganzen Tag am Computer sitzen, Sport treiben oder gemütlich auf der Couch Netflix schauen, unser Immunsystem arbeitet 24/7, um uns vor gefährlichen Keimen zu schützen. Doch manchmal gerät unser Immunsystem ausser Kontrolle. Federica Sallusto hat ihren Forschungsschwerpunkt auf das menschliche Immunsystems gelegt. Ihre Arbeiten und Forschungsergebnisse haben wesentlich zum heutigen Verständnis der Humanimmunologie beigetragen. In jüngster Zeit schaffte sie es mit ihrem Team dank neuer Ansätze, menschliche T-Zellen genauer zu charakterisieren und damit einen wichtigen Grundstein für zukünftige Therapien zu legen.

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