Mit AI zu neuen Arzneistoffen nach dem Vorbild der Natur

Artificial Intelligence (AI) kann gezielt die biologische Aktivität von Naturstoffen erkennen, wie Forschende der ETH Zürich gezeigt haben. Darüber hinaus hilft AI, Moleküle zu finden, welche die gleiche Wirkung wie ein Naturstoff haben, aber einfacher in der Herstellung sind. Der Pharmaforschung eröffnen sich damit enorme Möglichkeiten, die auch das Potenzial haben, deren Spielregeln neu zu definieren.

Die Natur hält ein riesiges Reservoir an Heilmitteln bereit. «Über 50 Prozent aller heutigen Medikamente sind von der Natur inspiriert», sagt Gisbert Schneider. Dennoch ist der Professor für Computer-​gestützte Medikamentenentwicklung an der ETH Zürich überzeugt, dass bis anhin erst ein kleiner Teil des Potenzials der Naturstoffe genutzt wird. Zusammen mit seinem Team konnte er nun zeigen, wie mit Artificial-​Intelligence (AI)-​Methoden gezielt neue Arzneianwendungen von Naturstoffen gefunden werden können. Ausserdem lassen sich mit AI-​Methoden auch Alternativen zu den Naturstoffen finden, die gleich wirken, aber wesentlich einfacher und damit günstiger in der Herstellung sind. 

Auf einem Feld im zürcherischen Reckenholz spriessen langsam die Gersten-Pflänzchen.

Erster Feldversuch mit Crispr-Pflanze

Zelltherapie trifft neuestes Gene-Editing: Start-up Cimeio spannt mit Prime Medicine zusammen

Längst nicht alle Mutationen in unserem Erbgut haben gesundheitliche Folgen. Forschende haben jetzt ein KI-System entwickelt, das potenziell krankmachende Punktmutationen erkennen kann.

KI entschlüsselt unsere Mutationen

Studie: Use and Need for Health Data Sharing in Basic and Clinical Research

Auf dem Versuchsfeld in Zürich-Reckenholz wurden am Montag, 8.4.24, Gerstenkörner ausgesät, deren Erbgut mit einem neuartigen Verfahren verändert wurde.

Erstmals in der Schweiz wachsen Crispr-Pflanzen auf dem Feld

Gesetzesreform der EU-Kommission: CRISPR & Co nicht mehr dasselbe wie Gentechnik