Mit Hilfe des Base Editing können Forschende die DNA-Doppelhelix gezielt verändern.

Mit einem CRISPR-Cousin gegen Cholesterin

Ein Schnitt statt zwei: Mit Hilfe des Base Editing können Forschende präziser in das Ergbut eingreifen als mit CRISPR-Cas9. Nun laufen erste Tests mit Menschen, um Cholesterin zu senken.

Jetzt kann sich ein Cousin von CRISPR beweisen. Seit Kurzem prüft ein Team erstmals an Menschen, ob sich eine Genom-Editing-Methode sicher einsetzen lässt, die mit dem CRISPR-Cas9-System verwandt ist. Mit dem Base Editing möchte man eine Erbgutsequenz in einem cholesterinregulierenden Gen präzise ändern, ohne zuerst beide DNA-Stränge zu zerstören, wie es CRISPR-Cas9 tun würde.

Auf die Versuche soll eine weitere Base-Editing-Studie folgen, in der Forschende eine genetisch bedingte Bluterkrankung behandeln wollen – die Sichelzellenanämie. Noch im Jahr 2022 soll die Testreihe starten.

Michal Rawlik (links), Erstautor der Veröffentlichung, und Marco Stampanoni hoffen, die Brustkrebsdiagnostik mit dem neuen Verfahren entscheidend verbessern zu können.

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https://www.srf.ch/audio/einfach-politik/eizellenspende-im-ausland-legal-in-der-schweiz-bald-auch?id=12285811

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Bart Deplancke, PhD, a scientist at EPFL, is a senior author of the study.

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