Vordenker des aktiven maschinellen Lernens

Wie bringt man Maschinen bei, dass sie selber lernen und die Menschen unterstützen können? Andreas Krause zählt zu Europas führenden Forschern für maschinelles Lernen. Seine Ansätze verbinden mathematische Eleganz mit einem Sinn für gesellschaftliche Verantwortung. Nun hat er den Rössler-​Preis, den höchstdotierten Forschungspreis der ETH Zürich, gewonnen.

Künstliche Intelligenz und maschinelles Lernen zählen für Andreas Krause zu den spannendsten Fragen unserer Zeit. Das Spektrum der Ansätze, die er entwickelt und geprägt hat, reicht von den theoretischen und mathematischen Grundlagen bis hin zu praktischen Fragen, die das Zusammenspiel von Menschen und lernenden Systemen betreffen.

«Menschen sind in der Lage, selbst komplexe Aufgaben sehr effizient lösen zu lernen», erläutert Andreas Krause, der als Informatikprofessor an der ETH Zürich wirkt. «Ich würde gerne verstehen, wie man Maschinen ähnlich effizientes Lernen beibringen kann», sagt er, der zu Europas führenden Forschern in dem rasant sich entwickelnden Gebiet des maschinellen Lernens gehört.

Biosensoren als Zelltherapie?:Genveränderte Bakterien können Tumore aufspüren

Suchalgorithmus enthüllt fast 200 neue Arten von CRISPR-Systemen

Den Datenschatz heben

Abgebildet ist eine Kryo-EM-Karte eines Fanzor-Proteins (grau, gelb, hellblau und rosa) im Komplex mit ωRNA (lila) und seiner Ziel-DNA (rot). Ein Nicht-Ziel-DNA-Strang ist blau dargestellt.

Besser als Crispr? Neue Genschere Fanzor zur Krebstherapie bei Menschen

Katalin Karikó und Drew Weissman

Die Zeit war reif: Wegbereiter der mRNA-Impfstoffe ausgezeichnet

Gesetzesreform der EU-Kommission: CRISPR & Co nicht mehr dasselbe wie Gentechnik