Welche Anwendungsbereiche für Gesundheitsdaten gibt es?

Die Schweiz ist bekannt für ihre hochrangige medizinische Forschung. Gesundheitsdaten sind ein unverzichtbarer Bestandteil dieser Bemühungen. Lernen Sie im Folgenden, welche Gebiete die Verwendung von Gesundheitsdaten in der Forschung umfasst.

Genetische Forschung: Mithilfe genetischer Informationen (d. h. der Erbinformation einer Person basierend auf dem langkettigen Molekül «DNA») können Krankheiten identifiziert und präziserer Diagnosemethoden entwickelt werden.

 

Infektionsforschung & Public Health: Gesundheitsdaten ermöglichen die Untersuchung der Verbreitung und Ursachen von Krankheiten in der Bevölkerung, die Entwicklung von Präventionsmassnahmen, und die Verbesserung der Gesundheitsversorgung.

Medikamentenentwicklung und -sicherheit: Die Bewertung der Wirksamkeit und Sicherheit neuer Medikamente und Erfassung von Nebenwirkungen sind äusserst bedeutende Aspekte für die Patientensicherheit.

Personalisierte Medizin: Durch die Einbeziehung verschiedener Gesundheitsdaten können neuartige Behandlungsansätze entwickelt werden.

 

Präventivmedizin: Die Analyse von Lebensstil- und Umweltfaktoren zeigt deren möglichen Einfluss auf die Entstehung von Krankheiten auf und ermöglicht die Entwicklung und Umsetzung vorbeugender Massnahmen.

Künstliche Intelligenz (KI) und maschinelles Lernen: Der Einsatz von KI erlaubt die Analyse riesiger Datenmengen in vergleichsweise kurzer Zeit. Dabei ist KI in der Lage, zu «lernen»: Über die Analyse genügender Datenmengen können im Laufe der Zeit Muster und Zusammenhänge erkannt werden. Taucht beispielsweise ein bestimmtes Merkmal wiederkehrend im Zusammenhang mit einer Krankheit auf, kann dies die Diagnose einer Krankheit vereinfachen und somit beschleunigen.

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