Über uns

Der Inhalt der Physik geht die Physiker an, die Auswirkungen alle Menschen“.
Friedrich Dürrenmatt zu „Die Physiker“

 

Was für die Physik Gültigkeit besitzt, gilt auch für alle anderen Bereiche der Forschung. Allerdings: Die Auswirkungen können wir nur einschätzen, wenn wir die Grundlagen, Chancen und mögliche Risiken verstehen. Hier sind die Forschenden gefragt. Im Dialog mit der Bevölkerung und der Politik müssen sie komplexe Inhalte fassbar machen, auf Ängste eingehen und die Motivation und Faszination ihrer Forschung aufzeigen.

Seit 25 Jahren unterstützt die Stiftung Gen Suisse den Dialog zwischen Forschung, Politik, Öffentlichkeit und Schulen. Gegründet 1991 in Zeiten hitziger Diskussionen rund um die Gentechnik, hat Gen Suisse mittlerweile 25 Jahre Forschung und Forschungspolitik im Bereich der Life Sciences begleitet. Die Errungenschaften und Entdeckungen der Forschung brachten Diskussionen zu möglichen Risiken und ethischen Aspekten mit sich. Die Politik hielt Schritt, um den neuen Möglichkeiten der Forschung zu rechtlichen Grundlagen zu verhelfen.

Ein Stiftungsrat mit Vertreterinnen und Vertretern aus Forschung und Politik ermöglicht es Gen Suisse, sich kompetent und faktenbasiert in diese Diskussionen einzubringen. Mit Publikationen, Forscherportäts, Podcasts und Themenveranstaltungen für ein breites Publikum setzt sich Gen Suisse für den Brückenschlag zwischen Forschung, Politik und Öffentlichkeit ein.

Ein erfolgreicher Forschungsplatz Schweiz ist auf die Jugend angewiesen

Die heutigen Schülerinnen und Schüler sind das Stimmvolk von morgen und sie stellen den Nachwuchs für die exzellente Forschung der Zukunft. Hier liegt ein weiterer Schwerpunkt des Engagements von Gen Suisse. Mit einer Basisbroschüre zur Gentechnik und den Publikationen „Gen-Dialog“ und "Science Aktuell" zu aktuellen udn zuklunftsorientierten Themen aus den Life Sciences bietet Gen Suisse umfassende Informationen für Schulen. Mit verschiedenen Veranstaltungen ermöglicht Gen Suisse Jugendlichen immer wieder, die Welt und die Faszination der Forschung kennen zu lernen.

Organisationsform

Stiftung

Gründung

 16. Juli 1991

Stiftungsziele

Förderung des Dialogs über wegweisende und gesellschaftsrelevante Themen der Life Sciences.

Die Stiftung Gen Suisse fördert und stärkt den Forschungsplatz Schweiz durch Ihre Aktivitäten.

Mission

Wir fördern durch den Dialog die Kenntnisse und das Verständnis für die Forschung im Bereich Gentechnologie im weitesten Sinne.

Vision

Eine Brücke bilden zwischen Forschung, Politik und Öffentlichkeit.

Werte
  • Interaktion & Kommunikation

  • Glaubwürdigkeit & Wissenschaftlichkeit

  • Aktualität & Proaktivität

  • Professionalität & Qualität

Finanzierung

Die Stiftungsmitglieder sind ehrenamtlich tätig. Die Interpharma, der Verband der forschenden pharmazeutischen Firmen der Schweiz (AbbVie, Actelion, Alcon, Amgen, AstraZeneca, Bayer, Biogen, Boehringer Ingelheim, Bristol-Myers-Squibb, Celgene, Gilead, GlaxoSmithKline, Janssen, Lilly, Lundbeck, Merck, Merck Sharp & Dohme, Novartis, Pfizer, Roche, Sanofi, Shire, Takeda, UCB, Vifor) finanziert die Stiftungsaktivitäten.

AnhangGröße
Statuten der Stiftung Gen Suisse926.18 KB

«Forschung ist immer „bottom up“. Man darf ihr Leitplanken geben, aber keine Aufträge. Die Forschungsfreiheit ist die einzige Garantie für Innovationen.»

Prof. Dr. Beda Stadler

 

«Forschende sind Teil eines gesellschaftlichen Frühwarnsystems. In ihren Köpfen und Laboren entstehen grosse Teile unserer Antworten auf die Fragen der Zukunft. Darum muss hier auch Kommunikation angestossen werden.»

Prof. Dr. Sven Panke

 

«Forschungsförderung sollte als langfristige Investition verstanden werden.   "Stop and Go" - Politik hat verheerende Auswirkungen und beeinträchtigt die Erfolgschancen wesentlich. Zudem untergräbt sie die Zukunftsaussichten der Nachwuchswissenschafter.»

Prof. Dr. Heidi Diggelmann

 

«Demokratische Entscheidungsprozesse beruhen auf vergleichbaren Wertvorstellungen und Faktenkenntnissen. Das Verständnis der wissenschaftlichen Denkweise und der technischen Anwendungen muss daher schon in den Schulen vermittelt werden. Die Wissenschaftskommunikation muss stärker gefördert werden als bisher.»

Prof. Dr. Richard Braun

 

«Staatliche und private  Aufwendungen für Forschung und Bildung sind nicht nur Ausgaben, sondern wertvolle Investitionen in den Forschungsstandort Schweiz wie auch für die zukünftigen Generationen unserer Gesellschaft.»

Prof. Dr. Hans-Peter Schreiber

 

«Eine verantwortungsvolle Politik schafft die finanzielle Grundlage für hochkarätige, angesehene wissenschaftliche Einrichtungen. Die Forschung und die Anwendung wissenschaftlicher Erkenntnisse sind die einzige Basis ressourcenarmer Länder wie der Schweiz, um sich international zu behaupten.»

Prof. Dr. Harald Krug