Stellungnahmen

Stellungnahme der Stiftung Gen Suisse zur Fortpflanzungsmedizinverordnung (FMedV)

Dezember 2016
Die Fortpflanzungsmedizinverordnung unterstützt die Stiftung Gen Suisse im weitesten Sinne und heisst den starken Fokus auf ein erhöhtes Qualitätsmanagement der Labore und dessen Personal gut. Generell muss jedoch darauf geachtet werden, das Thema nicht zu fest zu reglementieren, um ein Übermass an Bürokratie zu vermeiden. In einzelnen Punkten empfiehlt Gen Suisse eine Anpassung der Verordnung, um der Qualität sowie der Datentransparenz stärker Sorge zu tragen.

Stellungnahme zur Änderung des Fortpflanzungsmedizingesetzes

Mai 2016
Die Stiftung Gen Suisse begrüsst ausdrücklich den Entscheid des Bunderats, die Präimplantationsdiagnostik (PID) zu erlauben. Das revidierte Fortpflanzungsmedizingesetz erachtet Gen Suisse als einen Fortschritt für die Qualität der Fortpflanzungsmedizin in der Schweiz.

Stellungnahme der Stiftung Gen Suisse zur «Totalrevision des Bundesgesetzes über genetische Untersuchungen beim Menschen»

April 2015
Im Folgenden erörtern wir zusammenfassend und mit Bezug auf die einzelnen Punkte unsere Haltung zum vorgelegten Entwurf.

Stellungnahme zur Änderung des Gentechnikgesetzes und der Koexistenzverordnung

Mai 2013
Kein Risiko für Umwelt oder Gesundheit Die Stiftung Gen Suisse möchte an dieser Stelle betonen, dass das Forschungs-programm NFP59 und der kürzlich veröffentlichte Bericht der Akademien der Wissenschaften Schweiz «Gentechnisch veränderte Nutzpflanzen und ihre Bedeutung für eine nachhaltige Landwirtschaft in der Schweiz» klar gezeigt haben, dass der Anbau von GVO-Nutzpflanzen kein spezifisches Risiko für Umwelt oder Gesundheit darstellt und auch in der Schweiz durchaus wirtschaftliche und ökologische Vorteile und somit Chancen für die Landwirtschaft bieten kann.

Stellungnahme zu den Verordnungen zum Bundesgesetz über die Forschung am Menschen (HFG)

Oktober 2012
Forschung in der Schweiz heute In der klinischen und in der Grundlagenforschung darf die Schweiz auf eine lange Tradition bauen und verfügt über mehrere renommierte universitäre Institutionen und klinische Einrichtungen. Jedoch sieht sich die Forschung hierzulande auch mit verschiedenen Nachteilen konfrontiert: kleine Patientenzahlen, dezentrale, aufwändige Verfahren bei den überwachenden Ethikkommissionen und eine zunehmend skeptische Wahrnehmung der Öffentlichkeit, um nur einige zu nennen. Diese und andere Faktoren haben in ihrer Summe dazu beigetragen, dass in den letzten fünf Jahren die Anzahl klinischer Versuche um 35 % zurückgegangen ist. Wirtschaftliche Überlegungen haben zum Teil Forschungsprojekte, Wissenschaftler und medizinisches Personal ins Ausland abwandern lassen. Daher sieht sich der Forschungsstandort Schweiz mehr denn je internationalem Druck ausgesetzt. Aktuellste Trends lassen vermuten, dass Forschung mit biologischem Material in Zukunft deutlich zunehmen wird, was für die Behörden und Gesetze zusätzliche Herausforderungen mit sich bringt.

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