Die neue grüne Revolution: Vom chemischen zum biotechnologischen Pflanzenschutz

Weniger und mehr zugleich: Um den Verlust biologischer Vielfalt zu stoppen, will die EU mit ihrem Green Deal den Einsatz „chemischer Pestizide“ in der Landwirtschaft bis 2030 um 50 Prozent reduzieren. Gleichzeitig soll der Anteil der Öko-Landwirtschaft auf ein Viertel ansteigen. Unter dem Strich bedeutet das: Weniger Erträge. Dabei müsste sogar mehr produziert werden, denn die Weltbevölkerung wächst. Um das dennoch zu schaffen, ist eine neue Grüne Revolution nötig – sie wird eine biotechnologische sein.

Pflanzenschutzmittel – etwas abwertend meist Pestizide genannt – gelten heute als Übeltäter: Sie sollen schuld sein am Insektensterben, an weniger Singvögeln und einem dramatischen Rückgang der Artenvielfalt. Viele Wirkstoffe seien länger im Boden und in Gewässern nachweisbar als erwartet, mahnte eine Expertengruppe der Leopoldina, der Nationalen Akademie der Wissenschaften. Besonders langfristige Auswirkungen auf die Ökosysteme würden heute nicht ausreichend untersucht.

Deplancke lab – Laboratory of Systems Biology and Genetics

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