Stellungnahmen

Stellungnahmen

Stellungnahme der Stiftung Gen Suisse zur Tier- und Menschenversuchsverbot-Initiative

März 2019
Die Stiftung Gen Suisse lehnt die eidgenössische Volksinitiative «Ja zum Tier- und Menschenversuchsverbot – Ja zu Forschungswegen mit Impulsen für Sicherheit und Fortschritt» vehement ab. Diese vertritt eine extreme Haltung, die den Fortschritt, die Innovation und die langfristige Sicherstellung wirkungsvoller Medikamente und Impfstoffe gefährdet. Mit ihren radikalen Forderungen tangiert die Initiative zudem auch die klinische Forschung an unseren Universitätsspitälern sowie verschiedene weitere Branchen wie die Landwirtschaft oder die Lebensmittelindustrie.

Stellungnahme zu den Experimenten von He Jiankui

November 2018
Die Stiftung Gen Suisse unterstützt die Meinung der "National Academies of Sciences, Engineering, and Medicine" und verurteilt die Experimente von He Jiankui aus ethischer und medizinischer Sicht.

Stellungnahme der Stiftung Gen Suisse zur Volksabstimmung «Ernährungssouveränität»

September 2018
NEIN zur Initiative für Ernährungssouveränität. Die Initiative schwächt die Wettbewerbs- und Innovationsfähigkeit der Schweizer Land- und Ernährungswirtschaft und schränkt ohne Not den aussenwirtschaftlichen Handlungsspielraum der Schweiz ein. Weiter verlangt die Initiative, dass der Einsatz gentechnisch veränderter Organismen (GVO) in der Landwirtschaft ohne wissenschaftliche Grundlage verboten wird, was Gen Suisse aus grundsätzlichen Überlegungen ablehnt. Das bestehende Gentech-Moratorium soll eine gründliche und sachliche Diskussion über den allfälligen Einsatz von GVO in der Schweiz erlauben.

Stellungnahme der Stiftung Gen Suisse zur «Totalrevision des Bundesgesetzes über genetische Untersuchungen beim Menschen»

März 2018
Die Stiftung Gen Suisse begrüsst die Totalrevision des Gesetzes über genetische Untersuchungen beim Menschen (GUMG), welche heutigen und zukünftigen Technologien Rechnung tragen sollte und eine klare(re) Regelung im Umgang mit «Direct-to-consumer»-Gentests trifft. Sie unterstützt weitestgehend den Vorschlag des Bundesrates.

Stellungnahme der Stiftung Gen Suisse zur Fortpflanzungsmedizinverordnung (FMedV)

Dezember 2016
Die Fortpflanzungsmedizinverordnung unterstützt die Stiftung Gen Suisse im weitesten Sinne und heisst den starken Fokus auf ein erhöhtes Qualitätsmanagement der Labore und dessen Personal gut. Generell muss jedoch darauf geachtet werden, das Thema nicht zu fest zu reglementieren, um ein Übermass an Bürokratie zu vermeiden. In einzelnen Punkten empfiehlt Gen Suisse eine Anpassung der Verordnung, um der Qualität sowie der Datentransparenz stärker Sorge zu tragen.

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